Die Situation erscheint aussichtslos – und dann löst sich das Problem plötzlich in Luft auf. Was für ein Gefühl! Frau F. kann es nicht fassen: „Ich möchte hier nochmals ganz ganz HERZLICH DANKE sagen für die große Hilfe. Ohne diese Hilfe wäre ich geschmissen, verloren!“, hat die 69-jährige Stuttgarterin uns geschrieben. Den Dank geben wir gerne an Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser, weiter. Schließlich ermöglichen Sie mit ihren Spenden, dass die Aktion Weihnachten das ganze Jahr über Menschen in Not helfen kann – wie Frau F., die ihre Schulden nicht bezahlen konnte.
Auch von anderen Klientinnen und Klienten hat die Benefizaktion rührende Rückmeldungen erhalten. Mit Herzchen übersät ist der Brief einer jungen Stuttgarterin. Wir haben ihr ermöglicht, eine Zahnspange zu bekommen. Die Krankenkasse hatte eine Kostenbeteiligung abgelehnt, weil sie älter als 18 Jahre ist. Mit ihrer Mutter hatte die Stuttgarterin wegen häuslicher Gewalt in verschiedenen Frauenhäusern gelebt, später in Wohngruppen an wechselnden Orten, weshalb die kieferorthopädische Behandlung im Jugendalter abgebrochen werden musste: „Ich wollte mich herzlich bedanken, dass Sie mir den Start in ein neues Kapitel ermöglicht haben. Ich habe mich lange nicht mehr über eine positive Nachricht so sehr gefreut.“ Sie sei sich sicher, dass wir „einigen hoffnungslosen Menschen viel Hoffnung und Freude geben“, schreibt die junge Frau.
Hund ist „Lebensmittelpunkt und Familienersatz“
„Lieber Spender und liebe Spenderin“, diese Anrede steht am Anfang eines Briefs von Herrn H. „In Worten lässt es sich kaum sagen, wie dankbar ich bin“, so der Stuttgarter, dem wir vor Monaten die Operation seines verletzten Hundes ermöglicht haben. Sein Hund sei sein „Lebensmittelpunkt und Familienersatz“. Er gebe ihm Tagesstruktur– denn wegen seiner psychischen Erkrankung falle es ihm ansonsten schwer, Antrieb zu finden. Nun gehe es der Hundedame zum Glück wieder gut. Das freut auch uns.
Ein Ausschnitt des Dankesbriefs
Foto: vv
In diesem Jahr startete die Aktion Weihnachten bereits zum 55. Mal. Den Advent über haben wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Mitmenschen vorgestellt, für die uns soziale Träger um Spenden gebeten haben. Sie haben zum Beispiel über das ehemalige Straßenkind Rebecca gelesen und über Frau P., die ihr Sternenkind verloren hat. Angerührt hat viele Leserinnen und Leser der Fall der Alleinerziehenden Frau S., die von ihrem psychisch kranken Partner vor die Tür gesetzt wurde. Ob man ihr mit gebrauchten Möbeln aushelfen könne, erreichten uns Anfragen. Leider können wir aus datenschutzrechtlichen und logistischen Gründen keine Sachspenden vermitteln. Frau S. konnte sich aber dank der Geldspenden inzwischen alle benötigten Möbelstücke kaufen. Wer gut Erhaltenes abzugeben hat, wendet sich am besten an ein Sozialkaufhaus.
Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe vermittelt
Auch mit ihrem Fachwissen haben sich Leser in den vergangenen Wochen an uns gewandt – wie mit dem Tipp, dass eine australische Firma ein Medikament gegen Lichtempfindlichkeit entwickelt habe. An dieser leidet die alleinerziehende Mutter Frau G., deren Fall wir geschildert haben. Den wertvollen Hinweis sowie den Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe für die Erkrankung haben wir sehr gerne weitergegeben.
Neben Einzelfällen haben wir Ihnen in den vergangenen Wochen zudem Projekte ans Herz gelegt, die wir – neben weiteren sozialen Initiativen – fördern. Darunter ist die Trauma- und Opferberatungsstelle des Vereins Seehaus, die auch der Mutter von drei Kindern geholfen hat, die nach einem Raubüberfall starke Ängste entwickelt hat. Wir haben Sie mitgenommen ins Café 72, damit Sie die anspruchsvolle Arbeit kennenlernen, die dort geleistet wird. 80 Prozent der Klientinnen und Klienten, die in die Einrichtung kommen, sind nicht im Leistungsbezug. Auch ein Projekt des Klinikums Stuttgart haben wir Ihnen vorgestellt: Die Aktion Weihnachten finanziert Roboter-Katzen, die bei der Arbeit mit an Demenz erkrankten Patienten zum Einsatz kommen – und die erstaunliche Reaktionen hervorrufen.
In dieser Weihnachtsausgabe stellen wir Ihnen eine ganz besondere Fußballmannschaft vor: die „Fußballlöwen“. Kinder mit motorischen Beeinträchtigungen trainieren einmal die Woche in Untertürkheim gemeinsam. Wir haben der Mannschaft Trainingsmaterial spendiert.
So können Sie spenden
SpendeUnter diesem Link können Sie direkt und unkompliziert für die Benefizaktion Aktion Weihnachten spenden: www.stn-hilft.de. Wer selbst überweisen will, die Konten lauten: Baden-Württembergische Bank, IBAN DE04 6005 0101 0002 3423 40, oder Schwäbische Bank, IBAN DE85 6002 0100 0000 0063 00. Sachspenden können wir aus logistischen Gründen leider nicht annehmen.
VereinDie Aktion Weihnachten leistet seit 54 Jahren unkompliziert Nothilfe. Außerdem fördert sie soziale Projekte in Stuttgart und der Region. Ermöglicht wird dies durch die großzügigen Spenden unserer Leserinnen und Leser sowie engagierter Unternehmen und Stiftungen. Alle Artikel zur laufenden Spendenaktion finden Sie unter www.aktionweihnachten.
