„Dann ist er mit der Schere auf mich los“

Geflüchtete Frauen und ihre Kinder, die wegen häuslicher Gewalt in einer gesicherten Schutzunterkunft leben, sind Zielgruppe eines Projekts der Awo Stuttgart, das die Aktion Weihnachten unterstützt. Die Schicksale der Frauen sind teils erschreckend.

Witwe steht mit fünf Kindern allein da

Frau R. lebt mit ihren fünf Kindern in einer kleinen Wohnung. Sie schläft im Wohnzimmer zusammen mit den jüngeren Kindern. Ihr Mann ist vergangenen Winter gestorben. Nun ist die Waschmaschine kaputt gegangen. Ein Fall für die Aktion Weihnachten.

Ihr fehlt ein Arm, er hat ein Bein verloren

Frau N. und Herr R. leben mit ihrem neun Jahre alten Sohn in einer heruntergekommenen Sozialunterkunft. Alle drei haben eine körperliche Behinderung. Dann geht die Waschmaschine kaputt. Ein Fall für die Aktion Weihnachten.

Sie wacht auf mit blutender Kopfwunde

Frau L. wäre von ihrem Ex-Mann beinahe umgebracht worden. Jahre später wird sie Zeugin eines Gewaltverbrechens. Seither leidet sie an massiven Ängsten. Dass sie stark zugenommen hat, belastet sie zusätzlich. Ein Fall für die Aktion Weihnachten in Stuttgart.

Kindertreff braucht eine neue Küche

Im KiFu-Kindertreff in der Neckarvorstadt wird gebastelt, gespielt, getobt und, was besonders wichtig ist, abends gemeinsam gegessen. Manche nehmen sich sogar Essen für ihre Geschwister mit nach Hause. Die alte Küche ist aber an ihre Grenzen gekommen.

Männer mit roten Haaren lösen bei ihm Beklemmungen aus

Herr F. hat eine sehr belastete Kindheit und Jugend. Er hat traumatisierende Erfahrungen in der Kinderpsychiatrie und in einem Kinderheim gemacht. Von seinem Heimvater sei er missbraucht worden, berichtet der 64-Jährige. Trost findet er in Gedichten.

Herr K. läuft sich raus aus der Krise

Herr K. arbeitete bis vor vier Jahren in einer Autowerkstatt. Bis sich das Klima dort änderte. Er wurde krank, stieß auf Unverständnis, die Ehe ging in die Brüche. Inzwischen schafft es Herr K. wieder, aus dem Bett aufzustehen. Und er stellt sich seinen Ängsten.

Ihr Mann hat sie mit HIV infiziert

Frau D. hat sich vor 30 Jahren bei ihrem Mann mit HIV infiziert. Die nicht mal 60 Jahre alte Witwe hat eine Vielzahl an schweren Erkrankungen. Jeder Gang fällt ihr schwer. Für Einkäufe wünscht sie sich einen Laptop von der Aktion Weihnachten.

Frau C. lässt sich nicht einsperren

Er verspricht ihr ein Eheleben wie im Paradies – doch es folgt das böse Erwachen. Als sie schwanger ist, verbietet ihr Mann ihr, das Haus zu verlassen. Da trennt sich Frau C., die studiert hat und eine fortschrittliche Frau ist. Sie zieht ihren kranken Sohn allein groß.

Reittherapie hilft der kranken Frau N.

Innerhalb weniger Tage hat sich das Leben von Frau N. komplett gewandelt. In der einen Woche stand sie mitten im Berufsleben, dann kroch sie nach einem Zusammenbruch auf allen vieren in ihrer Wohnung. Eine seltene Erkrankung ist die Ursache.

Kleine Rollatoren für kranke Kinder

Wenn Kinder zum Beispiel nach Operationen wieder mobil werden müssen, setzt die Physiotherapieabteilung des Olgahospitals auch Kinderrollatoren ein. Es werden neue Rollatoren benötigt. Der Verein Funk hat sich deshalb an die Benefizaktion gewandt.

Studentin muss sich selbst finanzieren

Doreen ist eine Überlebenskünstlerin. Sie finanziert sich ihr Studium komplett selbst – allerdings nicht freiwillig. Weil sie Unterlagen ihrer Eltern nicht einreichen kann, erhält sie bisher kein Bafög. Möbel hat sie auch kaum. Ein Fall für die Aktion Weihnachten.

Sie ist noch jung – und plötzlich ein Pflegefall

Frau D. ist am Guillain-Barré-Syndrom erkrankt. Sie lag mehrere Monate im Krankenhaus, musste danach vieles wieder lernen: das Essen, das Trinken, das Gehen. Auch für ihren Mann und ihre Kinder war die Erkrankung einschneidend.

Besonderes Weihnachtsfest unter der Paulinenbrücke

Der Bereich unter der Paulinenbrücke verwandelt sich am Zweiten Weihnachtsfeiertag in ein öffentliches Weihnachtszimmer. Zahlreiche Ehrenamtliche machen es möglich. Auch die Aktion Weihnachten hilft.

Benjamin weiß nicht, wie viele Geschwister er hat

Benjamin war drei Jahre alt, als er aus Kinderschutzgründen in Obhut genommen wurde. Er hat in vielen Wohngruppen gelebt. Die Wechsel liegen auch daran, dass seine Mutter so oft umgezogen ist. Für die Aktion Weihnachten erzählt der 17-Jährige seine Geschichte.

Nach der Räumung – hier werden Kinder wieder aufgefangen

In den Fürsorgeunterkünften im Stadtteil Freiberg leben auch viele Familien. Ihre alte Wohnung haben sie verloren. Im neuen Kinderkontaktbüro wird die Not der Kinder spürbar. Die Aktion Weihnachten hat die Anlaufstelle mit Möbeln ausgestattet.