Frau S. würde gerne arbeiten, aber ihr zweites Kind hat keinen Kita-Platz. Unterstützung hat sie keine. Ihre Mutter ist recht jung an Krebs gestorben, ihren Vater habe das umgeworfen.
Herr H. sei einer, „der einem einfach leid tun kann“, sagt seine Sozialarbeiterin. Seinem Gebiss sieht man sein hartes Leben an. Halt geben dem jungen Mann seine Geschwister.
Damit Erkrankte sich möglichst wohl fühlen, probiert das Klinikum Stuttgart Neues aus. Jetzt sollen Plüschkatzen einziehen. Die Aktion Weihnachten finanziert die Anschaffung.
Frau E. hat gleich mehrere Schmerzerkrankungen, weshalb sie den Arbeitgeber wechseln musste. Als ihr in der Probezeit gekündigt wird, kann sie ihre Kredite nicht mehr bedienen.
Frau S. ist psychisch und körperlich schwer krank. Was ihr Energie gibt: das Singen. Sie würde gerne an einer Chorfreizeit teilnehmen. Doch sie kann sich die Teilnahme nicht leisten.
An Heiligabend lassen wir Menschen zu Wort kommen, die Danke sagen, weil ihnen die Aktion Weihnachten geholfen hat. Die Rückmeldungen sind teils herzergreifend.
Für Kinder mit motorischen Beeinträchtigungen gibt es beim TB Untertürkheim eine eigene Mannschaft. Die Aktion Weihnachten hat den „Fußballlöwen“ Trainingsmaterial spendiert.
Frau S. führte ein geregeltes Leben – bis sie eine Hirnvenenthrombose erlitt. Vor einem Jahr musste sie aus der Schweiz nach Stuttgart zurückkehren. Sie findet keine Wohnung.
Die erste Zeit in Deutschland traute sich Marie kaum aus dem Zimmer. Aber dann fing sie an zu tanzen – und machte dank Aktion Weihnachten eine ganz besondere Erfahrung.
Im Café 72 in Bad Cannstatt gibt es einen Mittagstisch für Bedürftige. Viele von ihnen leben auf der Straße. Als der Herd schlapp macht, ist die Aktion Weihnachten gefragt.
Frau T. hat vier Kinder – ein Sohn hat eine Behinderung. Er ist extrem groß und spricht nur ein Wort: „Mama“. Die Alleinerziehende ist mit der Pflege gefordert. Ihr fehlt ein Laptop.
Frau M. ist schon lange auf Wohnungssuche. Ihre Zwei-Zimmer-Wohnung ist viel zu eng für drei Personen. Die 48-jährige braucht Möbel und Geschenke zu Weihnachten für die Kinder.
Frau S. und ihr Sohn teilen sich vorübergehend ein Sofa bei ihrer Mutter. Nun hat die Alleinerziehende endlich ein neues Zuhause gefunden. Aber es fehlen Möbel.
Frau S. muss sieben Kinder durchbringen. Das ist eine Herausforderung, weil sie Hilfen immer wieder neu beantragen muss. Als die Waschmaschine kaputt geht, hat sie ein Problem.
Fünf Frauen besuchen eine besondere Yogagruppe. Alle haben ein diagnostiziertes Trauma. „Egal wie furchtbar der Tag war, hier ist alles gut“, sagt eine der Teilnehmerinnen.
Herr D. lebte lange auf der Überholspur. „Ich hatte alles“, sagt er. Bis ihm seine Kokainsucht alles nahm und er obdachlos wurde. Nun soll es bergauf gehen. Dafür hat er einen Wunsch.
Die alleinerziehende Frau G. ist sehr lichtempfindlich und von einem Unfall gezeichnet, den sie als Kind hatte. Die Mutter von drei Kindern plagen Schulden.
Als Kind konnte er noch ein paar Schritte gehen. Doch das ist lange her. Heute können für Hartmut W. alltägliche Dinge zum Problem werden. Er kann zum Beispiel Wäsche nicht aufhängen.
Geflüchtete Frauen und ihre Kinder, die wegen häuslicher Gewalt in einer gesicherten Schutzunterkunft leben, sind Zielgruppe eines Projekts der Awo Stuttgart, das die Aktion Weihnachten unterstützt. Die Schicksale der Frauen sind teils erschreckend.
Frau R. lebt mit ihren fünf Kindern in einer kleinen Wohnung. Sie schläft im Wohnzimmer zusammen mit den jüngeren Kindern. Ihr Mann ist vergangenen Winter gestorben. Nun ist die Waschmaschine kaputt gegangen. Ein Fall für die Aktion Weihnachten.
Frau N. und Herr R. leben mit ihrem neun Jahre alten Sohn in einer heruntergekommenen Sozialunterkunft. Alle drei haben eine körperliche Behinderung. Dann geht die Waschmaschine kaputt. Ein Fall für die Aktion Weihnachten.
Frau L. wäre von ihrem Ex-Mann beinahe umgebracht worden. Jahre später wird sie Zeugin eines Gewaltverbrechens. Seither leidet sie an massiven Ängsten. Dass sie stark zugenommen hat, belastet sie zusätzlich. Ein Fall für die Aktion Weihnachten in Stuttgart.
Im KiFu-Kindertreff in der Neckarvorstadt wird gebastelt, gespielt, getobt und, was besonders wichtig ist, abends gemeinsam gegessen. Manche nehmen sich sogar Essen für ihre Geschwister mit nach Hause. Die alte Küche ist aber an ihre Grenzen gekommen.
Herr F. hat eine sehr belastete Kindheit und Jugend. Er hat traumatisierende Erfahrungen in der Kinderpsychiatrie und in einem Kinderheim gemacht. Von seinem Heimvater sei er missbraucht worden, berichtet der 64-Jährige. Trost findet er in Gedichten.
Frau P. ist mit ihrer zwölfjährige Tochter vor ihrem gewalttätigen Partner ins Frauenhaus geflohen. Als sie eine neue Wohnung finden, ist diese komplett leer. Die Aktion Weihnachten hilft in der Not.
Herr K. arbeitete bis vor vier Jahren in einer Autowerkstatt. Bis sich das Klima dort änderte. Er wurde krank, stieß auf Unverständnis, die Ehe ging in die Brüche. Inzwischen schafft es Herr K. wieder, aus dem Bett aufzustehen. Und er stellt sich seinen Ängsten.
Frau D. hat sich vor 30 Jahren bei ihrem Mann mit HIV infiziert. Die nicht mal 60 Jahre alte Witwe hat eine Vielzahl an schweren Erkrankungen. Jeder Gang fällt ihr schwer. Für Einkäufe wünscht sie sich einen Laptop von der Aktion Weihnachten.
Er verspricht ihr ein Eheleben wie im Paradies – doch es folgt das böse Erwachen. Als sie schwanger ist, verbietet ihr Mann ihr, das Haus zu verlassen. Da trennt sich Frau C., die studiert hat und eine fortschrittliche Frau ist. Sie zieht ihren kranken Sohn allein groß.
Innerhalb weniger Tage hat sich das Leben von Frau N. komplett gewandelt. In der einen Woche stand sie mitten im Berufsleben, dann kroch sie nach einem Zusammenbruch auf allen vieren in ihrer Wohnung. Eine seltene Erkrankung ist die Ursache.
Wenn Kinder zum Beispiel nach Operationen wieder mobil werden müssen, setzt die Physiotherapieabteilung des Olgahospitals auch Kinderrollatoren ein. Es werden neue Rollatoren benötigt. Der Verein Funk hat sich deshalb an die Benefizaktion gewandt.
Herr P. ist beliebt im Hans-Sachs-Haus, weil er so hilfsbereit ist. In dem Männerwohnheim, wo er zuvor lebte, war er bei einer Attacke lebensgefährlich verletzt worden. Jetzt hat er sich so weit berappelt, dass er wieder Zukunftspläne hat.
Doreen ist eine Überlebenskünstlerin. Sie finanziert sich ihr Studium komplett selbst – allerdings nicht freiwillig. Weil sie Unterlagen ihrer Eltern nicht einreichen kann, erhält sie bisher kein Bafög. Möbel hat sie auch kaum. Ein Fall für die Aktion Weihnachten.
Frau G. und ihr Mann haben sich vor rund drei Jahren getrennt. Er hat sich anschließend in einer Freikirche radikalisiert. Die Kinder lieben ihren Vater, aber er macht ihnen auch Angst. Vor allem die Tochter benötigt deshalb Hilfe.
Frau L. strampelt sich ab, doch die Probleme wachsen der alleinerziehenden Pflegehelferin über den Kopf. Ihre Möbel und Küchengeräte sind alt und vielfach kaputt. Ein Fall für die Aktion Weihnachten.
Frau D. ist am Guillain-Barré-Syndrom erkrankt. Sie lag mehrere Monate im Krankenhaus, musste danach vieles wieder lernen: das Essen, das Trinken, das Gehen. Auch für ihren Mann und ihre Kinder war die Erkrankung einschneidend.
Der Bereich unter der Paulinenbrücke verwandelt sich am Zweiten Weihnachtsfeiertag in ein öffentliches Weihnachtszimmer. Zahlreiche Ehrenamtliche machen es möglich. Auch die Aktion Weihnachten hilft.
Benjamin war drei Jahre alt, als er aus Kinderschutzgründen in Obhut genommen wurde. Er hat in vielen Wohngruppen gelebt. Die Wechsel liegen auch daran, dass seine Mutter so oft umgezogen ist. Für die Aktion Weihnachten erzählt der 17-Jährige seine Geschichte.
In den Fürsorgeunterkünften im Stadtteil Freiberg leben auch viele Familien. Ihre alte Wohnung haben sie verloren. Im neuen Kinderkontaktbüro wird die Not der Kinder spürbar. Die Aktion Weihnachten hat die Anlaufstelle mit Möbeln ausgestattet.